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WIEN MUSEUM, Wien

Informationen zum Museum

Das Wien Museum ist ein urbanes Universalmuseum mit einem breiten Spektrum von Sammlungen und Ausstellungen – von Stadtgeschichte über Kunst bis zu Mode und Alltagskultur. Wer sich für Wien interessiert, kommt hier der Stadt auf die Spur.

Adresse:

WIEN MUSEUM
Wien Museum Karlsplatz
Karlsplatz
1040 Wien
www.wienmuseum.at
 
Tel.: +43(0)1-505 87 47-0
Fax: +43(0)1-505 87 47-7201
office@wienmuseum.at

Öffnungszeiten:

Dienstag-Sonntag 10:00-18:00
Montags geschlossen
Feiertags 10:00-18:00

Besondere Schließzeiten:

1.1., 1.5. und 25.12.

Eintritt:

Erwachsene: 8,00 Euro €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: frei
Ermäßigt: 6,00 Euro €
Gruppen: 6,00 Euro €
Lehrlinge, Studierende bis 27 Jahre, Präsenz- und Zivildiener: 6,00 Euro
Für alle unter 19:: freier Eintritt

Anmeldung für Führungen:

Vermittlung
Tel. Anmeldung: +43(0)1-505 87 47-85180
Anmeldung per E-Mail: service@wienmuseum.at

Verkehrsverbindungen:

U-Bahn: U1, U2, U4 bis Station Karlsplatz
Straßenbahn: D, 1, 2 bis Kärntner Ring, Oper

Aktuelle Ausstellung

Wiener Typen

Klischees und Wirklichkeit

25. April bis 6. Oktober 2013
Wien Museum Karlsplatz

"LAVENDL KAFTS! KAFTS AN LA-VEN-DL!"
Vorläufer des "Typen"-Genres waren die "Kaufrufe": Um 1770 kamen sie mit der berühmten Kupferstichserie von Johann Christian Brand erstmals auch in Wien auf den Markt. Dargestellt waren ambulante Dienstleister wie Rastelbinder und Wanderhändler wie "Salamucci" oder "Leinwand-Krawoten", die ihre Waren mit standardisierten Rufen im Straßenlärm anpriesen.

URBANE FOLKLORE
Je stärker die realen Straßenfiguren im späten 19. Jahrhundert als Folge ökonomischer Veränderungen aus dem Stadtbild verschwanden, desto beliebter wurden sie als Objekte der Sehnsucht nach der "guten, alten Zeit". Als Kuriositäten der städtischen Unterschicht dienten sie als Gegenbild zur Moderne. Auch fiktive Typen wie der geckhafte Gigerl oder die resche „Frau Sopherl vom Naschmarkt“ wurden nun zu Stars der Wiener Folklore. Nur mehr einige wenige wie der Fiaker oder der grantige Kellner haben sich als touristische Requisiten Wiens bis heute gehalten.

VERKLÄRUNG UND WIRKLICHKEIT
Der Blick auf die "Wiener Typen" war verklärend, die schweren Arbeits- und Lebensbedingungen blieben ausgeblendet. In der Ausstellung sind die wichtigsten Bildserien aus der reichen Viennensia-Sammlung des Museums zu sehen – konfrontiert wird die Ebene der Klischees mit der Realität von Migration, Kinderarbeit oder ethnischer Typisierung.