Österreichs erstes Museum: Mit dem Joanneum gründete Erzherzog Johann 1811 sowohl ein Museum als auch eine Lehr- und Forschungsstätte, in der seit 200 Jahren Kultur und Wissenschaft für eine breite Öffentlichkeit vermittelt wird. Heute präsentiert das Universalmuseum Joanneum an 10 Standorten ein breites Feld an Kunst, Kulturgeschichte und Naturwissenschaft. Diese Vielfalt macht das Museum zu einem lebendigen Ort, an dem aktuelle Fragen unserer Gesellschaft aus der Perspektive von Kunst und Wissenschaft immer wieder neu diskutiert und auf hohem Niveau sowie unterhaltsam vermittelt werden.
Universalmuseum Joanneum
Büroadresse
Mariahilferstraße 2-4
8020 Graz
www.museum-joanneum.at
Tel.: +43-316/8017-0
Fax: +43-316/8017-9699
welcome@museum-joanneum.at
Die jeweiligen Öffnungszeiten unserer Häuser erfahren Sie unter www.museum-joanneum.at
Detailierte Informationen zu den Eintrittspreisen unserer Häuser finden Sie unter www.museum-joanneum.at
Hinweis: Informationen zu Führungen in unseren Häusern finden Sie unter www.museum-joanneum.at
Bilder – ob in Schulbüchern, Zeitungen oder im Internet – definieren zu einem großen Teil das „Bild“ unserer Geschichte, unseres Landes, unserer Kultur und damit unseres Selbstverständnisses. Gerade in Zeiten mächtiger Bildagenturen und des Web 2.0 tragen Museen Verantwortung in der Produktion von Bildern abseits des Klischeehaften und Gefälligen.
Die Multimedialen Sammlungen wurden 1960 als „Steirische Landesstelle für Bild- und Tondokumentation“ gegründet. In Erfüllung ihres Auftrages, ein möglichst vollständiges Bild des Landes im Spiegel der Medien zu generieren, entwickelten sie sich im Laufe ihres Bestehens zu einem der umfangreichsten audiovisuellen Objektbestände Österreichs.
Die Ausstellung zeigt Bilder aus der Steiermark, die zu repräsentativen Zwecken entstanden sind. Doch: Welche Ereignisse, welche Bilder fanden ihren Weg vom Auge des Betrachtenden ins Museum? Was wurde fotografiert, gefilmt und in weiterer Folge gesammelt und als „Bild des Landes“ archiviert? Inwiefern prägten wechselnde Aufgaben und Interessen der Sammlungsverantwortlichen unser heutiges „Land der Bilder“?