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Museum zu Allerheiligen Schaffhausen, Schaffhausen

Informationen zum Museum

Das Museum zu Allerheiligen im ehemaligen Benediktinerkloster Allerheiligen präsentiert neben den Zeugnissen aus der Klostervergangenheit unter einem Dach Archäologie und Kulturgeschichte, eine bedeutende Kunstsammlung mit Werken von Cranach, Hodler, Vallotton, Otto Dix und Adolf Dietrich sowie eine naturkundliche Sammlung. Ein besonderes Highlight ist der berühmte "Schaffhauser Onyx", ein antik/mittelalterliches Schmuckstück von Weltrang. Münster, Kreuzgang und Kräutergarten sind tagsüber frei zugänglich. Das Museumscafe, im Sommer im idyllischen Innenhof, lädt zum Verweilen und Entspannen ein.

Adresse:

Museum zu Allerheiligen Schaffhausen
Klosterstrasse 16
CH - 8200 Schaffhausen
www.allerheiligen.ch
 
Tel.: +41 52 63307 77
Fax: +41 52 633 07 88
admin.allerheiligen@stsh.ch

Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag 11.00 - 17.00
Montags geschlossen

Besondere Öffnungszeiten:

Karfreitag, 24./25. Dez. und 1. Jan. geschlossen, alle übrigen nationalen Feiertage von 11 - 17 h geöffnet, auch wenn sie auf einen Montag fallen.

Eintritt:

Erwachsene: 12 CHF
Ermäßigt: 9 CHF
Gruppen: (ab 15 Pers.) 9 CHF
Sonderausstellungen: Erwachsene 18 CHF, ermässigt 12 CHF, Kinder 6-16 9 CHF, Familienticket 40 CHF

Anmeldung für Führungen:

Tel. Anmeldung: +41 52 633 07 77
Anmeldung per E-Mail: admin.allerheiligen@stsh.ch

Verkehrsverbindungen:

Das Museum zu Allerheiligen liegt mitten in der malerischen Altstadt von Schaffhausen und ist in 5 Gehminuten vom Bahnhohf SBB und der Schiffanlegestelle am Rhein zu erreichen. Parkplätze rund ums Museum vorhanden. Nahe gelegenes Parkhaus: Herrenacker

Aktuelle Ausstellung

Heiliger Besuch

Gotische Skulpturen der Sammlung E.G. Bührle und Madonnen von Annelies Strba

19.03.2016 - 28.08.2016

In einer überraschenden Inszenierung zeigt das Museum zu Allerheiligen 15 ausgewählte gotische Skulpturen der Sammlung E.G. Bührle zusammen mit Madonnenbildern der international bekannten Foto- und Videokünsterin Annelies Štrba.

Die heilige Schar stammt von Bildschnitzern im süddeutschen Raum und entstand zwischen 1400 und dem frühen 16. Jahrhundert, als die Religion alle Bereiche des Lebens durchdrang. Kirchen und Kapellen, Klöster und vornehme Haushalte wurden ein letztes Mal vor der Reformation mit kostbaren Kult- und Andachtsbildern in grosser Zahl ausgestattet.

Die Ausdruckskraft der geschnitzten Bildwerke reicht vom zarten Liebreiz der Madonna bis zum erschütternden Naturalismus der Passionsszenen und macht die Ergriffenheit der damaligen Menschen angesichts der ihnen Schutz, Trost und Hoffnung spendenden Heiligen und biblischen Gestalten nachvollziehbar.

Dem Bild der Muttergottes gilt auch die Werkgruppe der international bekannten Schweizer Foto- und Videokünstlerin Annelies Štrba (*1947). Ihre Interpretationen von Madonnenbildern ergänzen die gotischen Plastiken in kongenialer Weise. Mit ihren ungewöhnlichen Bildschöpfungen öffnet die Künstlerin den Blick für die spirituelle Dimension der mittelalterlichen Kunst und transponiert das universale Motiv der Mutter Gottes mittels Verfremdung, Licht und Farbe bis in die Gegenwart.

Ein kostenloses Begleitheft zur Ausstellung dient als Ausstellungsführer und bietet vertiefte Hintergrundinformation. Erhältlich in Deutsch und Englisch.