Das Museum zu Allerheiligen im ehemaligen Benediktinerkloster Allerheiligen präsentiert neben den Zeugnissen aus der Klostervergangenheit unter einem Dach Archäologie und Kulturgeschichte, eine bedeutende Kunstsammlung mit Werken von Cranach, Hodler, Vallotton, Otto Dix und Adolf Dietrich sowie eine naturkundliche Sammlung. Ein besonderes Highlight ist der berühmte "Schaffhauser Onyx", ein antik/mittelalterliches Schmuckstück von Weltrang. Münster, Kreuzgang und Kräutergarten sind tagsüber frei zugänglich. Das Museumscafe, im Sommer im idyllischen Innenhof, lädt zum Verweilen und Entspannen ein.
Museum zu Allerheiligen Schaffhausen
Klosterstrasse 16
CH - 8200 Schaffhausen
www.allerheiligen.ch
Tel.: +41 52 63307 77
Fax: +41 52 633 07 88
admin.allerheiligen@stsh.ch
Dienstag - Sonntag 11.00 - 17.00
Montags geschlossen
Karfreitag, 24./25. Dez. und 1. Jan. geschlossen, alle übrigen nationalen Feiertage von 11 - 17 h geöffnet, auch wenn sie auf einen Montag fallen. 2013 zusätzlich geöffnet: Montag, 30. Dezember 2013.
Erwachsene: 12 CHF
Ermäßigt: 9 CHF
Gruppen: (ab 15 Pers.) 9 CHF
Sonderausstellungen: Erwachsene 18 CHF, ermässigt 12 CHF, Kinder 6-16 9 CHF, Familienticket 40 CHF
Tel. Anmeldung: +41 52 633 07 77
Anmeldung per E-Mail: admin.allerheiligen@stsh.ch
Das Museum zu Allerheiligen liegt mitten in der malerischen Altstadt von Schaffhausen und ist in 5 Gehminuten vom Bahnhohf SBB und der Schiffanlegestelle am Rhein zu erreichen. Parkplätze rund ums Museum vorhanden. Nahe gelegenes Parkhaus: Herrenacker
Albert Anker (1831–1910) gilt als prominenter Schweizer Vertreter des Realismus. Seine bezaubernden Motive fand er im idyllischen Heimatdorf Ins, seine Kundschaft in der Metropole Paris. Die Ausstellung zeigt Ankers Schaffen im Kontext des damaligen Kunstbetriebs. Worin unterscheidet er sich von seinen Zeitgenossen? Welche Position nimmt er in der Realismus-Debatte ein? Was sind die politischen und kulturellen Hintergründe zu Ankers Gemälden oder wie wurde Ankers Werk in der Zeit zum medialen Ereignis? Auf solche Fragen will die Ausstellung Antwort geben.
Über 60 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen Ankers werden auf rund 600 m2 Ausstellungsfläche gemeinsam mit Werken seiner Zeitgenossen Zünd, Calame, Koller, Weckesser, Grob und Hodler präsentiert. Die Schau vermittelt einen breiten Blick auf den kulturellen und historischen Kontext. Sorgfältige Multivisionen unterstützen die Lektüre der Gemälde und erschliessen die Grundlagen, die zum Verständnis des Realismus notwendig sind. Gewichtige Leihgaben ergänzen die zum Teil selten gezeigten eigenen Bestände.