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MNHA Luxemburg, Luxemburg

Informationen zum Museum

In sei­nem im Jahr 2002 ein­ge­weih­ten neu­en Ge­bäu­de, und in drei in 2015 re­no­vier­ten al­ten Häu­sern zeigt das Na­tio­nal­mu­se­um für Ge­schich­te und Kunst sei­ne na­tio­na­le Samm­lun­gen in den Be­rei­chen Ar­chäo­lo­gie, Ge­schich­te und Kunst, sowie regelmäßige Sonderausstellungen.

Adresse:

MNHA Luxemburg
Nationalmuseum für Geschichte und Kunst
Marché-aux-Poissons
2345 Luxemburg
www.mnha.lu
 
Tel.: (+352) 47 93 30-1
Fax: (+352) 47 93 30-271
musee@mnha.etat.lu

Zusatzadresse:

Museum Dräi Eechelen
forteresse, histoire, identités, Park Dräi Eechelen 5
1499 Luxembourg-Kirchberg
www.m3e.lu

Öffnungszeiten:

Dienstag-Sonntag 10:00-18:00
Montags geschlossen
Donnerstag 10:00-20:00

Besondere Öffnungszeiten:

Am 24.12.2016 ist das Museum bis 14 Uhr geöffnet.

Besondere Schließzeiten:

Am 23.6.2016, 15.8.2016, 1.11.2016, 25/26.12.2016 und am 01.01.2017 bleibt das Museum geschlossen.

Eintritt:

Erwachsene: 0,00 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: 0,00 €
Gruppen: 0,00 €
Sonderausstellungen: 7,00 €
Familien: 10,00 €
Gruppen: 5,00 / Person
Dauerausstellung: freier Eintritt!

Anmeldung für Führungen:

Service des publics
Tel. Anmeldung: (00352) 479330-214
Anmeldung per E-Mail: service.educatif@mnha.etat.lu

Verkehrsverbindungen:

Stadtbuslinien: 9, 14 und 19 / Auto: Parkhäuser "Saint-Esprit", "Knuedler" oder "Théâtre"
Leihfahrräder "Vel'oh": Station "Knuedler"

Bildnachweis:

(c) MNHA / Tom Lucas

Aktuelle Ausstellung

Der Kalte Krieg in Luxemburg

22.04.2016 - 27.11.2016

Mit der Ausstellung Der Kalte Krieg in Luxemburg beschreitet des Nationalmuseum neue Wege und zeigt zum ersten Mal eine der jüngeren Geschichte unseres Landes gewidmete historische Ausstellung. Sie zeigt, wie sich zwischen 1947 und 1991 der internationale Kontext des Kalten Krieges auch auf Luxemburg auswirkte.

Das fest im Westen verankerte Großherzogtum war maßgeblich an den internationalen Bündnissen beteiligt, die dem Spannungsverhältnis zweier entgegenwirkender Blöcke zugrunde lagen: der kapitalistische Block im Westen unter der Führung der Vereinigten Staaten und der kommunistische Block im Osten, welcher die Politik der Sowjetunion unterstützte. Ähnlich wie in anderen westeuropäischen Ländern, wurden in Luxemburg beträchtliche finanzielle und personelle Mittel zur Verfügung gestellt, um sich auf einen möglichen neuen Krieg vorzubereiten.

Unterschiedliche Themen wie die Angst vor einem Atomkrieg, die Rolle der luxemburgischen Armee in der NATO, die diplomatischen Beziehungen und die Aufgaben des Geheimdienstes in Luxemburg werden in der Ausstellung angesprochen. Eine Vielzahl von Objekten und Dokumenten aus jener Zeit erlauben es, unterschiedliche Aspekte der Auswirkungen des Ost-West-Konflikts in Luxemburg zu entdecken.

Eine Jukebox, Symbol des Amerikanismus, Luxemburger Bunkertüren und Überwachungsgeräte, wie sie auch ein James Bond benutzt haben könnte, versetzen den Besucher in diese spannende Zeit unserer Geschichte.

Ausstellungskatalog "Der Kalte Krieg in Luxemburg" hier bestellen