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Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf, Schleswig

Informationen zum Museum

Gut 25.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche bietet das am Ende des Ostseearms Schlei auf einer Insel gelegene Schloss Gottorf den zwei Landesmuseen für Kunst und Kulturgeschichte sowie für Archäologie. Und nördlich der Schlossinsel begeistern der Barockgarten und ein begehbarer Riesenglobus die Besucher.

Adresse:

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf
Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
Schlossinsel 1
24837 Schleswig
www.schloss-gottorf.de
 
Tel.: +49(0)4621 - 813-222
Fax: +49(0)4621 - 813-555
info@schloss-gottorf.de

Zusatzadresse:

Archäologisches Landesmuseum Schloss Gottorf
Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
Schlossinsel 1
24837 Schleswig
www.schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten:

Bis 31. März: Dienstag-Freitag 10:00-16:00
montags geschlossen
Sonnabend-Sonntag 10:00-17:00
April-Oktober: Montag-Freitag 10:00-17:00 Uhr
Samstag-Sonntag 10:00-18:00 Uhr

Besondere Öffnungszeiten:

Anmeldungen, Reservierungen und weitere Informationen unter +(49)4621 813222

Besondere Schließzeiten:

24. und 25. 12. 2012 sowie 31.12. und 01.01. 2013

Eintritt:

Erwachsene: 9 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: 5,50 €
Ermäßigt: 5,50 €
Gruppen: 5,50 €
Sonderausstellungen: 9 €
Kombi Schloss-Sonderausstellung: 13 €

Anmeldung für Führungen:

Museumspädagogik Schloss Gottorf
Tel. Anmeldung: +49(0)4621 813-233
Anmeldung per E-Mail: museumspaedagogik@schloss-gottorf.de

Verkehrsverbindungen:

Mit der Bahn:
Haltestelle Schleswig, Fußweg circa 10 Minuten
Mit dem PKW:
A7 bis Abfahrt Schleswig/Jagel, B77 Richtung Schleswig,
Ausschilderung Landesmuseen
Öffentlicher, kostenfreier Parkplatz vorhanden
Busparkplatz
Am Gottorfer Damm (neben Shell-Tankstelle)

Bildnachweis:

Abbildungen zu den Werken von Otto Mueller, Ernst Ludwig Kirchner, Ernst Barlach, Alexej von Jawlensky, Matthias Mansen (oben). Fotos: Stiftung Horn/Schloss Gottorf

Aktuelle Ausstellung

Gottorf feiert 20 Jahre Stiftung Horn

Deutscher Expressionismus - von Nolde bis Barlach

ab 12. Februar
Galerie der Klassischen Moderne

Mit der neuen Hängung der Sammlung von Rolf und Bettina Horn werden erstmals auch einige hochkarätige Neuerwerbungen, u.a. von Werken Emil Noldes, Ernst Ludwig Kirchners, Otto Muellers, Käthe Kollwitz, Alexej von Jawlensky und anderen Künstlern der Zeit um 1910 bis 1925, die Herzen der Gottorfer Museumsbesucher höher schlagen lassen. Die Sammlung Horn hat jetzt nicht weniger als vier Nolde-Kabinette zu bieten, u.a. dank zweier Neuerwerbungen nunmehr mittlerweile acht der berühmten Südseeinsulaner-Köpfe und sechs Zeichnungen aus dem bedeutenden Zyklus „Hamburger Hafen“ – so viel Nolde-Originale waren in der Galerie der Klassischen Moderne auf Schloss Gottorf noch nie zu sehen.

Eine weitere Koje ist allein den wertvollen Blättern von Kirchner gewidmet, eine andere Abteilung zeigt Gemälde und Zeichnungen von Alexej von Jawlensky, prominente Künstler wie Max Beckmann, Rohlfs, Pechstein und Mueller füllen mittlerweile ebenfalls eigene Abteilungen. So etwas wie ein krönender Abschluss bleibt der Barlach-Raum, in dem ein großes Konvolut von Zeichnungen und Werken Käte Kollwitz‘ in den Dialog treten zu den wunderbaren Figuren von Ernst Barlach – allen voran der Schwebende Engel.

Rückblick: Auf erste Gespräche zwischen dem gebürtigen Kieler Rolf Horn und dem damaligen Gottorfer Museumsdirektor Heinz Spielmann im Jahr 1988 folgte bald die erste Präsentation der Sammlung auf Schloss Gottorf. Vier Jahre später, vor genau 20 Jahren, wurde die Stiftung Rolf Horn ins Leben gerufen. Seit 1995 haben Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen ihren festen Sitz in der Galerie der Klassischen Moderne. Das ehemalige Stallgebäude auf Gottorf hatte Rolf Horn in ein funktionales Ausstellungshaus verwandeln lassen. Der Sammler selbst verstarb wenige Wochen vor der Fertigstellung des Gebäudes; seither leitet seine Frau Bettina Horn die Stiftung. Sie hat in den vergangenen Jahren den Bestand um Rund ein Viertel erweitert. Doch Bettina Horn hat auch abseits des Expressionismus gesammelt. So zählen zum Stiftungsbesitz mehrere Werke von Karl Hofer, die zusammen mit den Konvoluten von Werken Werner Heldts und Hans Uhlmanns das eindrückliche Kapitel der Kunst nach 1945 repräsentieren.