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Landesmuseum Hannover, Hannover

Informationen zum Museum

Unweit des Maschsees lädt das größte staatliche Museum Niedersachsen zu einer Weltenreise ein: Von Seepferdchen, über Dinosaurier, Goldschätze und Moormumien bis hin zu Gemälden von Lukas Cranch, Peter Paul Rubens und Paula Modersohn-Becker lassen sich in den NaturWelten, MenschenWelten und KunstWelten die fünf großen Sammlungen des Landesmuseums entdecken. Neben der neukonzipierten Dauerausstellung zeigt das Landesmuseum wechselnde Sonderausstellungen.

Adresse:

Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover
www.landesmuseum-hannover.de
 
Tel.: +49(0)511-9807-686
Fax: +49(0)511-9807-684
info@landesmuseum-hannover.de

Öffnungszeiten:

Dienstag-Freitag 10:00-17:00
Montags geschlossen
Samstag und Sonntag 10:00-18:00

Besondere Öffnungszeiten:

An folgenden Feiertagen bleibt das Haus geschlossen: Karfreitag, Heiligabend, Silvester. An allen übrigen Feiertagen ist das Museum von 10 bis 17 Uhr geöffnet (gilt auch für Ostermontag und Pfingstmontag).

Besondere Schließzeiten:

Karfreitag, Heiligabend und Silvester geschlossen

Eintritt:

Erwachsene: 5,00 (Familien 10,00) €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: 4,00 (Kinder bis 4 Jahre kostenlos) €
Ermäßigt: 4,00 €
Sonderausstellungen: 10,00 | ermäßigt 8,00 | Familien 20,00 €
Kinder bis einschließlich 4 Jahre: frei
Freitags von 14:00-17:00 Uhr (außer Feiertag): Eintritt frei

Anmeldung für Führungen:

Dauer- und Sonderausstellungen
Tel. Anmeldung: +49(0)511-9807-686
Anmeldung per E-Mail: info@landesmuseum-hannover.de

Verkehrsverbindungen:

U-Bahn: Aegidientorplatz
Bus: Rathaus/Bleichenstraße, Friedrichswall/Rathaus

Aktuelle Ausstellung

Heikles Erbe

Koloniale Spuren bis in die Gegenwart

30. September 2016 bis 26. Februar 2017
Hannover

Deutsche Kolonialzeit
Ein heikles Erbe?

Erst nach 1884 unterhielt Deutschland Kolonien in
Afrika, Ozeanien und China, die mit Ende des Ersten
Weltkriegs aberkannt wurden. Die Ausstellung
zeigt über 200 völkerkundliche Objekte aus den
ehemaligen deutschen Kolonien. Sie wurden
nach Europa gebracht, um kulturelle Unterschiede
zu dokumentieren. Was hat die Sammler in den
Kolonien fasziniert? Auf welche Weise sind die
beeindruckenden Exponate erworben worden?

Koloniale Sammlung
Geschenkt, gekauft, geraubt?
Hinter den Sammlungen stehen spannende
Geschichten: Kolonialbeamte, Siedler, Reisende,
Geschäftsleute oder Forscher haben sie auf
vielfältige Weise erworben. Manche Stücke
wurden gekauft oder eingetauscht,
andere in Kampfhandlungen erbeutet.
Die Ausstellung beleuchtet die unterschiedlichen
Umstände ihrer Erwerbung und verfolgt den Weg der Objekte
in das Museum.

Von Hofkunst aus Kamerun über rituelle
Tanzmasken aus Neuirland, Waffen aus Samoa
oder Musikinstrumente aus Westafrika – die
außergewöhnlichen und teils erstmalig gezeigten
Exponate zeugen von kultureller Vielfalt,
der die Sammler auf ihren Reisen begegneten,
und zeichnen ein differenziertes Bild einer
vergangenen Epoche.

Hawai’i
Teil der USA?
Kolonialismus ist ein weltweites Phänomen,
das bis in die Gegenwart Bestand hat.
Zeitgenössische Werke einer Künstlergruppe
aus Hawai’i setzen sich kritisch mit der
postkolonialen Situation der Inselkette
auseinander. Die größtenteils erstmalig in Deutschland
gezeigten Arbeiten zeugen von den Folgen
der historischen Ereignisse, die bis heute
spürbar sind.