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Kulturhistorisches Museum Magdeburg, Magdeburg

Informationen zum Museum

Stadt- und regionalgeschichtliches Museum und Museum der europäischen Kulturgeschichte mit dem Schwerpunkt Geschichte des Mittelalters.

Adresse:

Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Otto-von-Guericke-Straße 68-73
39104 Magdeburg
www.khm-magdeburg.de
 
Tel.: +49(0)391-5403501
Fax: +49(0)391-5403510
museen@magdeburg.de

Öffnungszeiten:

Dienstag-Sonntag 10:00-17:00
Montags geschlossen

Besondere Öffnungszeiten:

geöffnet auch am 1. Mai und am Pfingstmontag

Besondere Schließzeiten:

24.12.,25.12., 31.12.

Eintritt:

Erwachsene: 3 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: frei
Ermäßigt: 2 €

Anmeldung für Führungen:

Öffentlichkeitsarbeit/Museumspädagogik
Tel. Anmeldung: +49(0)391-5403508
Anmeldung per E-Mail: museen@magdeburg.de

Verkehrsverbindungen:

Das Museum befindet sich in der Nähe des Doms und ist vom Hauptbahnhof aus in zehn Minuten zu Fuß erreichbar.

Aktuelle Ausstellung

"Magdeburg lebt!"

Kriegsende und Neubeginn 1945 - 1949

30.09.2011 - 09.04.2012
Kulturhistorisches Museum Magdeburg

"Magdeburg lebt!" - Kriegsende und Neubeginn 1945 - 1949 nimmt im Anschluss an die Ausstellung "UNERWÜNSCHT - VERFOLGT - ERMORDET. Ausgrenzung und Terror während der nationalsozialistischen Diktatur in Magdeburg 1933 - 1945" (2008/2009) jene Übergangszeit am Ende des Zweiten Weltkriegs und in den ersten Nachkriegsjahren in den Blick, als unter den Bedingungen zunächst wechselnder Besatzungsmächte, ab 1. Juli 1945 unter der sowjetischen Militärregierung, in Magdeburg handlungsfähige Eliten mit unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen aufeinander trafen, die sich auch in der lokalen Parteienlandschaft wiederspiegelten.

In enger Zusammenarbeit mit Historikern der Otto-von-Guericke-Universität, mit Archiven, Dokumentationszentren und Gedenkstätten werden die neuesten Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung zum Aufbau der Verwaltungen, zur Wiederherstellung der Infrastruktur, zur sozialen Situation oder zum wirtschaftlichen Wiederaufbau dargestellt und damit bestehende Lücken in der stadtgeschichtlichn Forschung geschlossen.

Der Ausstellungstitel "Magdeburg lebt!" zitiert ein gleichnamiges Projekt aus dem Jahr 1947, das in dieser schwierigen Zeit im noch immer teilweise zerstörten Museum innerhalb von 8 Wochen mehr als 51.000 Besucher anzog und das - wie zeitgenössische Medien hervorhoben -, "die Probleme der Neugestaltung unserer Städte in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion" gerückt hat.

Führungen, Vorträge, Gespräche mit Zeitzeugen, museumspädagigische Angebote insbesondere auch für Schüler der Grundschulen sowie das Begleitbuch in der Reihe "Magdeburger Museumsschriften" vermitteln und ergänzen die Ausstellung. Angeregt wurden außerdem eine filmische Dokumentation über die Beseitigung der Kriegschäden und zur Neuorganisation des gesellschaftlichen Lebens in Kooperation mit dem Offenen Kanal Magdeburg.

Ausstellungskatalog ""Magdeburg lebt!"" hier bestellen