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Historisches Museum der Pfalz Speyer, Speyer

Informationen zum Museum

Das Historische Museum der Pfalz in Speyer zählt mit seinen umfassenden Sammlungsausstellungen und seinem vielfältigen, hochkarätigen Sonderausstellungsprogramm seit vielen Jahren zu den bedeutendsten Museen in Deutschland.

Adresse:

Historisches Museum der Pfalz Speyer
Domplatz 4
67346 Speyer
www.museum.speyer.de und www.kindermuseum.speyer.de
 
Tel.: +49(0)6232-1325 0
Fax: +49(0)6232-620223
info@museum.speyer.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

Eintritt:

Infos unter www.museum.speyer.de

Anmeldung für Führungen:

Ausstellungsbüro
Tel. Anmeldung: +49(0)6232-620222
Anmeldung per E-Mail: info@museum.speyer.de

Verkehrsverbindungen:

Auto und Bus
Die Zufahrt zum Museum ist im Umkreis von Speyer auf allen Bundesstraßen ausgeschildert. Parkmöglichkeiten bestehen auf dem ausgewiesenen Parkplatz (Festplatz). Von dort sind Sie in wenigen Minuten zu Fuß am Domplatz/Museum oder nehmen den Bus 564/565 vom Domgarten zur Haltestelle Domplatz/Museum.

Bahn
Die Busse 564/565 fahren alle zehn Minuten vom Bahnhof (am Ausgang Bahnhofstraße rechts, ca. 20 Meter) zum Domplatz.

Aktuelle Ausstellung

Detektive, Agenten & Spione

Noch bis 31. Juli 2016
Historisches Museum der Pfalz Speyer

Im Rahmen einer interaktiven Familien-Ausstellung entführt das Historische Museum der Pfalz noch bis 31. Juli 2016 auf rund 1500 m² alle großen wie kleinen Besucher in die spannende Welt der „Detektive, Agenten & Spione“.

Nicht fehlen dürfen natürlich Kult-Charaktere aus Film und Literatur wie James Bond, Die drei ???, Drei Engel für Charlie oder Sherlock Holmes. Ihnen widmet sich die Ausstellung ebenso wie der im Verborgenen liegenden Arbeitswelt der realen Geheimdienste und Detekteien. Gezeigt wird originales Agenten-Handwerkszeug: unter anderem ein Stasi-Koffer mit Utensilien zur perfekten Tarnung, zahlreiche, vermeintlich harmlose Alltagsgegenstände mit Verstecken für Waffen oder Wanzen Pässen diente — aber auch Kult-Filmrequisiten wie die goldene Schusswaffe aus dem James Bond-Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974) oder das Gebiss des Bond-Gegenspielers „Der Beißer“ aus „Der Spion, der mich liebte“ (1977).

Anhand historischer Spionage-Fälle, wie der „Operation Gold“, bei der ein Doppelagent eine tragende Rolle hatte, oder der „Operation Pastorius“, die im Zweiten Weltkrieg von dem in Speyer geborenen Deutsch-Amerikaner George John Dasch angeführt wurde, werden Techniken und Vorgehensweisen der Geheimdienste verdeutlicht. Dass deren Wurzeln weit zurückreichen, zeigen Werkzeuge wie die sogenannte „Cäsarscheibe“. Deren Funktionsweise basiert auf einem vom gleichnamigen römischen Feldherren schon vor mehr als 2.000 Jahren entwickelten Verschlüsselungssystem für militärische Botschaften.

Nicht zuletzt stellt die Ausstellung aber auch aktuelle Technologien vor und den Besucher selbst in das Zentrum der Beobachtung: Welche unbewussten Spuren hinterlässt jeder einzelne von uns tagtäglich, beim Surfen im Internet, Telefonieren oder Benutzen von sozialen Netzwerken? Es werden Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten gegeben und Maßnahmen vorgestellt, die jeder ergreifen kann, um der stetig wachsenden Gefahr des Datendiebstahls zu begegnen.

Innerhalb der Ausstellung absolvieren Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren an zahlreichen Mitmach-Stationen eine „Detektiv- und Agentenausbildung“ und lösen mit den vier Freunden von TKKG einen Entführungsfall: Schnelle Kombinationsgabe, genaue Beobachtung, Tarnung und körperliche Fitness sind gefragt.

Wie werden Fingerabdrücke oder andere Spuren untersucht? Wie erstellt man ein Phantombild oder entschlüsselt geheime Botschaften? Eine besondere Herausforderung ist die Durchquerung eines Lasertunnels.

Außerdem im Historischen Museum der Pfalz zu sehen:

1914-1918. Die Pfalz im Ersten Weltkrieg
noch bis 24. September 2017

Mit dem Schlaglicht „1914-1918. Die Pfalz im Ersten Weltkrieg“ präsentiert das Historische Museum der Pfalz Speyer seit Mai 2014 seine historische „Kriegssammlung“ aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Erstmals wird damit die weitgehend unbekannte Sammlung wichtiger Zeitzeugnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

"auf ewige Zeiten zugehören..." Die Entstehung des Rheinkreises - 200 Jahre Bezirkstag Pfalz
noch bis 08. Januar 2017

2016 blickt das Historische Museum der Pfalz auf die Zeit vor 200 Jahren zurück: 1816 wird die Pfalz bayerisch und bekommt einen „Landrath“. Seit 1946 gehört die Pfalz zwar nicht mehr zu Bayern, sondern zu Rheinland-Pfalz, aber den 1816 gegründeten „Landrath“ gibt es in veränderter Form immer noch: Es ist der heutige Bezirkstag Pfalz.

Die linksrheinische Pfalz hieß bei der Inbesitznahme durch das bayerische Königshaus zunächst „Rheinkreis“. Erst 1828 nannte man das bis ins 17. Jahrhundert hinein von verschiedensten Herrschaften regierte Gebiet „Rheinpfalz“. Weder von bayerischer, noch von pfälzischer Seite her war die Verbindung anfänglich von besonderem Enthusiasmus getragen. So führten z.B. die fortdauernde Geltung des französischen Rechts und die steuerrechtliche und wirtschaftliche Benachteiligung der Pfalz zu häufigen Belastungen des pfälzisch-bayerischen Innenverhältnisses. Hinzu kam die strategisch schwierige Lage der Pfalz als bayerische Exklave an der Grenze zu Frankreich. Das Historische Schlaglicht thematisiert solche Aspekte der frühen Jahre der Pfalz unter bayerischer Herrschaft. Das wichtigste Exponat der Ausstellung ist das „Besitzergreifungspatent“ des bayerischen Königs Maximilian I. Joseph. Darüber hinaus geben insbesondere Gemälde und Grafiken Einblick in das pfälzisch-bayerische Verhältnis.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Vorschau

Maya - Das Rätsel der Königsstädte
2. Oktober 2016 bis 23. April 2017

Die im wahrsten Sinne des Wortes „versunkene“ Hochkultur der Maya umgibt seit ihrer Entdeckung ein Mysterium: Nur mehrere hundert Jahre nach ihrer Blütezeit liegen die Maya-Stätten gegen Ende des ersten Jahrtausends nach Christus verlassen im Regenwald, überwuchert von Lianen. Darüber, was sich zwischenzeitlich ereignet hat, konnten lange Zeit nur Mutmaßungen angestellt werden. Seit wenigen Jahrzehnten gelingt es der Forschung mehr und mehr die Hieroglyphenschrift der Maya zu entschlüsseln und so den gefundenen Relikten Daten und Fakten über Herrscher, Rituale und Kriegszüge zu entlocken.

In enger Zusammenarbeit mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und in Kooperation mit dem "Drents Museum" im holländischen Assen präsentiert das Historische Museum der Pfalz mit der großen kulturhistorischen Ausstellung „Maya“ ab 2. Oktober 2016 neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Maya-Forschung. Spektakuläre Exponate aus mittelamerikanischen Museen sowie interaktive Installationen und Rekonstruktionen geben tiefe Einblicke in die Lebenswelt der Hochkultur. Erstmalig widmet sich eine Ausstellung der komplexen Organisation der Stadtanlagen im Regenwald und rückt das Verhältnis von Mensch und Natur in den Fokus.

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