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Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig

Informationen zum Museum

Das Herzog Anton Ulrich-Museum ist das älteste Museum Kontinentaleuropas, eröffnet 1754. Seine Sammlung von 170 000 Kunstwerken reicht von der Antike bis zur Moderne und umfasst mehr als 3000 Jahre Kunstgeschichte. Momentan wird das Ausstellungsgebäude in der Museumstraße 1 saniert und ist geschlossen. Ausgewählte Highlights der Sammlung werden in der Burg Dankwarderode im Rahmen der Ausstellung "Epochal. Meisterwerke des Herzog Anton Ulrich-Museums von der Antike bis zur Gegenwart" präsentiert.

Adresse:

Herzog Anton Ulrich-Museum
Kunstmuseum des Landes Niedersachsen, Niedersächsische Landesmuseen Braunschweig
Museumstraße 1
38100 Braunschweig
www.museum-braunschweig.de
 
Tel.: +49(0)531-1225-0
Fax: +49(0)531-1225-2408
info@museum-braunschweig.de

Zusatzadresse:

Burg Dankwarderode
Burgplatz 4
38100 Braunschweig

Öffnungszeiten:

Dienstag-Sonntag 10-17
Mittwoch 13-20

Besondere Öffnungszeiten:

Vom 1.10.2013 bis 19.1.2014 gelten neue Öffnungszeiten: Di 11-20 Uhr und Mi-So 11-18 Uhr

Besondere Schließzeiten:

Montags

Eintritt:

Erwachsene: 6 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: 1 €
Ermäßigt: 3 €
Gruppen ab 10 Pers.: 3 €
Kinder bis 5 Jahre: 0 €

Anmeldung für Führungen:

Tel. Anmeldung: +49(0)531-1215- 2618 (Anmeldung)
Anmeldung per E-Mail: info@museum-braunschweig.de
Hinweis: Bestellte Gruppenführungen: Führungsgebühr 39,00 Euro zzgl. ermäßigter Eintritt

Verkehrsverbindungen:

Vom Hbf Braunschweig
- Straßenbahn M5 bis Museumstraße
- Straßenbahn M1 bis Schloss dann Fußweg ca. 3 Minuten
- Omnibus M19 bis Leonhardplatz, dann Straßenbahn M4 bis Museumstraße

Aktuelle Ausstellung

Fürst von Welt

Herzog Anton Ulrich - ein Sammler auf Reisen

10. April bis 20. Juli 2014
Burg Dankwarderode, Burgplatz 4, 38100 Braunschweig

Die Ausstellung in der Burg Dankwarderode führt in sechs Kapiteln die Besucherinnen und Besucher durch die verschiedenen Lebensstationen des schillernden Sammlungsgründers
-beginnend mit seinem humanistisch-intellektuell geprägten Elternhaus bis hin zu regelmäßig aufgesuchten Reiseorten in Frankreich, Italien, den Niederlanden und im Deutschen Reich.
Anton Ulrichs Kavalierstour, die fester Bestandteil der Erziehung zukünftiger Monarchen war, führte ihn 1655 nach Paris und gab den Stein des Anstoßes für seine intensive Sammeltätigkeit. Hier kaufte er erstmalig einige Kunstobjekte wie Gemälde, Kupferstiche und Münzen. Bis an sein Lebensende sollten Anton Ulrichs Reiseunternehmungen von zahlreichen Ankäufen erlesener Kunstwerke geprägt sein.
Die Sonderausstellung zeigt eine Auswahl von rund 40 Kunstwerken aus den Bereichen der Malerei, Skulptur, Grafik und Angewandten Kunst, die entweder von Anton Ulrich selbst angekauft oder durch seine Agenten ausgesucht wurden.
Der Welfenherzog, der sich zeitlebens auch als Dichter und Mäzen von Theater- und Opernhäusern einen Namen machte, begeisterte sich im Besonderen für Kunstwerke mit erzählerischen Elementen. Als Beispiel für diesen Umstand gilt das in der Kemenate präsentierte Gemälde „Die Auffindung des Moses“ (1650), ein Spätwerk des neapolitanischen Künstlers Bernardo Cavallino (1616-1656), das Anton Ulrichs Interesse vor allem durch seine raffinierte Erzählweise geweckt haben wird.
Der Erwerb der französischen Bronze „Diana mit Hirsch“ (Ende d. 17 Jh.) sowie der römischen Antiken „Herakles“ und „Dionysos“, die mit neuzeitlichen Ergänzungen bestückt wurden, zeugen vom herzoglichen Interesse für mythologische Geschichten.
Die Präsentation einer virtuellen Rekonstruktion des ehemaligen Lustschlosses Salzdahlum, das Herzog Anton Ulrich nach dem Vorbild niederländischer und italienischer Schloss- und Villenarchitektur erbauen ließ, führt in dreidimensionaler Hinsicht den seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr existenten Ausstellungsort für seine Kunstsammlungen vor Augen.