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Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig

Informationen zum Museum

Am 23. Oktober 2016 wurde mit dem Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig eins der ältesten und bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands nach siebenjähriger Sanierung wieder eröffnet.

Rund 35,6 Millionen € wurden in die Zukunft des traditionsreichen Museums investiert, das sich heute in Trägerschaft des Landes Niedersachsen befindet. Das im 19. Jahrhundert errichtete Museumsgebäude wurde von nachträglichen Einbauten befreit, grundlegend saniert und mit modernster Ausstellungstechnik ausgestattet. Das Ergebnis: 4000 Kunstwerke aus 3000 Jahren auf 4000 m² Ausstellungsfläche - Kunstgenuss auf höchstem Niveau.

Adresse:

Herzog Anton Ulrich-Museum
Kunstmuseum des Landes Niedersachsen, 3Landesmuseen
Museumstraße 1
38100 Braunschweig
www.3landesmuseen.de
 
Tel.: +49(0)531-1225-0
Fax: +49(0)531-1225-2408
info.haum@3landesmuseen.de

Zusatzadresse:

Burg Dankwarderode
Burgplatz 4
38100 Braunschweig

Öffnungszeiten:

Dienstag-Sonntag 11-18
montags geschlossen

Besondere Öffnungszeiten:

Öffnungszeiten Burg Dankwarderode: Di - So von 10 bis 17 Uhr Feiertagsregelung siehe Webseite www.3landesmuseen.de

Eintritt:

Erwachsene: 9 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: 2 €
Ermäßigt: 7 €
Gruppen ab 10 Pers.: 7 €
Kinder bis 5 Jahre: 0 €

Anmeldung für Führungen:

Tel. Anmeldung: +49(0)531-1225 2424 (Anmeldung)
Anmeldung per E-Mail: buchung.haum@3landesmuseen.de

Verkehrsverbindungen:

Vom Hbf Braunschweig
- Straßenbahn M5 bis Museumstraße
- Straßenbahn M1 bis Schloss dann Fußweg ca. 3 Minuten
- Omnibus M19 bis Leonhardplatz, dann Straßenbahn M4 bis Museumstraße

Bildnachweis:

HAUM

Aktuelle Ausstellung

Dürer, Cézanne und Du

Wie Meister zeichnen

06.04-2017 - 16.07-2017

Das Herzog Anton Ulrich-Museum, nach umfassender Erneuerung glanzvoll wiedereröffnet, beherbergt eines der bedeutendsten und ältesten Kupferstichkabinette Europas. Einen besonders kostbaren und empfindlichen Schatz innerhalb der graphischen Sammlung bilden mehr als 10.000 Zeichnungen und Aquarelle.

Die erste große Sonderschau in den stark erweiterten Ausstellungssälen bietet einen Überblick über die Höhepunkte und die Vielseitigkeit gezeichneter Kunst. Der Bogen spannt sich über die verschiedenen europäischen Kunstlandschaften und Epochen, vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Vertreten sind Meister wie Albrecht Dürer, Hans Holbein d.J., Pieter Bruegel d.Ä., Giorgio Vasari, Adam Elsheimer, Peter Paul Rubens, Rembrandt, Claude Lorrain, Giovanni Battista Tiepolo, Caspar David Friedrich, Carl Blechen, Paul Cézanne, Käthe Kollwitz, Paul Klee, Georg Baselitz, Maria Lassnig und Francesco Clemente.

Im Zentrum der Ausstellung entfalten mehr als 100 herausragende Meisterwerke ihre intime Strahlkraft. Darunter sind bemerkenswerte Neuzuschreibungen, die zugleich einen Einblick in die aktuelle Zeichnungsforschung bieten.

Im „Labor der Zeichnung“ liegen gespitzte Bleistifte bereit: Besucher können hier selber zeichnen und sich von der Tradition des Zeichenstudiums von der Renaissance bis heute inspirieren lassen.
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig wird die Ausstellung hier zur Zeichenakademie.