In seinen geschichtsträchtigen Räumen präsentiert das Dommuseum sakrale Kunst von der Spätantike bis in die Gegenwart. Zu den Höhepunkten gehören die einzigartige Sammlung frühgotischer Steinskulptur und die Schatzkammer des Mainzer Domes. In Ergänzung zur ständigen Sammlung finden regelmäßig Sonderausstellungen statt.
Bischöfliches Dom- u. Diözesanmuseum Mainz
Domstraße 3
55116 Mainz
www.dommuseum-mainz.de
Tel.: +49(0)6131-253-344
Fax: +49(0)6131-253-349
info@dommuseum-mainz.de
Dienstag-Freitag 10:00-17:00
Montags geschlossen
Samstag, Sonntag und Feiertage 11:00-18:00
Bis zum 28. Februar 2013 hat das Dommuseum von Di bis So 11.30 - 15.30 Uhr geöffnet.
Erwachsene: 5 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: 3,50 €
Ermäßigt: 3,50 €
Gruppen: Familienkarte 10 €
Freier Eintritt am persönlichen Namenstag.
Jeden Sonntag um 14 Uhr Öffentliche Führung
Tel. Anmeldung: 06131 - 253 344
Hinweis: Für Kinder: Der Fliegende Teppich - alle zwei Wochen parallel zur Öffentlichen Führung am Sonntag
ab Mainzer Hauptbahnhof
Busverbindung: Linien 54-57, 62-65, 71 (8 min)
Haltestelle Höfchen/Listmann
ab Flughafen Frankfurt:
PKW-Verbindung: über A3/A66 Ausfahrt Mainz Centrum (25 min)
S-Bahn: Linie S8 (22 min)
Kaum eine andere Person des frühen Mittelalters wird so schillernd beschrieben wie er: Hatto I., Abt des Klosters auf der Insel Reichenau und seit 891 bis zu seinem Tod im Jahre 913 Erzbischof von Mainz.
Sein über die Jahrhunderte hinweg zumeist negatives Image reicht vom Intriganten bis hin zum Mörder und Betrüger. Allein vier verschiedene Mythen ranken sich um seinen Tod, darunter die bekannte Sage, er sei an seinem Lebensende zur Strafe für seine Hartherzigkeit im Binger Mäuseturm von den Nagern aufgefressen worden.
Politischer Ratgeber in schwieriger Zeit, Stifter herausragender Kunstwerke und Erneuerer der Stadt Mainz: Anlässlich seines 1100sten Todestags bewertet das Dommuseum Mainz die Rolle Hattos I. neu. In der Gegenüberstellung von schriftlicher Überlieferung und authentischen, von Hatto gestifteten Objekten soll die historische Person „freigelegt“ und anhand bedeutender Werke der späten Karolingerzeit beleuchtet werden. Um das sog. Hatto-Fenster (um 900) gruppieren sich weitere herausragende Kunstwerke, darunter die berühmten „Tuotilo“-Elfenbeine aus der Stiftsbibliothek zu St. Gallen, die in der Ausstellung erstmals in Deutschland zu sehen sein werden.