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Bernisches Historisches Museum, Bern

Informationen zum Museum

Das Bernische Historische Museum ist eines der bedeutendsten kulturhistorischen Museen der Schweiz. Seine Sammlungen zur Archäologie, Geschichte sowie Ethnografie umfassen rund 500'000 Objekte von der Steinzeit bis zur Gegenwart und aus Kulturen aller Erdteile. Die Hydria von Grächwil, die Burgundertapisserien, das Königsfelder Diptychon, aber auch eine Reihe enthografischer Objekte sowie Münzen und Medaillen geniessen Weltrang. In seinen Dauerausstellungen zeigt das Bernische Historische Museum neben diesen Highlights auch den spektakulären Berner Skulpturenfund, zwei Berner Schultheissenthrone und vieles andere mehr. Das integrierte Einstein Museum stellt Leben und Werk des Physikers auf packende Weise in den Kontext der Weltgeschichte. In der grosszügigen Ausstellungshalle werden regelmässig Wechselausstellungen präsentiert.

Das Bernische Historische Museum erfüllt die vier Museumsaufgaben Sammeln, Bewahren, Forschen und Ausstellen. Die bestehenden Sammlungen werden punktuell und behutsam ergänzt und erweitert. Sammlungsobjekte vor dem Verfall zu schützen und für kommende Generationen zu erhalten, gehört zum Grundauftrag des Museums. Um seine Sammlungen für Ausstellungen und Forschung überhaupt nutzen zu können, treibt das Museum deren Erschliessung voran. Ihm liegt viel daran, seine Schätze in attraktiven Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Adresse:

Bernisches Historisches Museum
Helvetiaplatz 5
3005 Bern
www.bhm.ch
 
Tel.: +41 31 350 77 11
Fax: +41 31 350 77 99
info@bhm.ch

Öffnungszeiten:

Dienstag-Sonntag 10:00-17:00
Montags geschlossen

Besondere Öffnungszeiten:

Das Museum ist an allen nationalen Feiertagen der Schweiz von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Besondere Schließzeiten:

Einzig am Nationalfeiertag (01.08.2016), am Zibelemärit (28.11.2016) und am Weihnachtstag (25.12.2016) bleibt das Museum geschlossen.

Eintritt:

Erwachsene: 13 CHF
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: 4 CHF
Ermäßigt: 8 CHF
Gruppen: 8 CHF pro Person (ab 10 Personen)
Einstein Museum: 18 CHF / 8 CHF / 13 CHF
Wechselausstellung: 24 CHF / 12 CHF / 18 CHF

Anmeldung für Führungen:

Reservationen für Gruppenführungen
Tel. Anmeldung: +41 31 350 77 33
Anmeldung per E-Mail: fuehrungen@bhm.ch
Hinweis: Öffentliche Führungen jeweils sonntags um 11 Uhr.

Verkehrsverbindungen:

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ab Bahnhof Bern:
Tram Nr. 6 (Richtung Worb Dorf)
Tram Nr. 7 (Richtung Ostring)
Tram Nr. 8 (Richtung Saali)
Bus Nr. 19 (Richtung Elfenau)
bis Haltestelle Helvetiaplatz

Aktuelle Ausstellung

Söldner, Bilderstürmer, Totentänzer

Mit Niklaus Manuel durch die Zeit der Reformation

13.10.2016 bis 17.04.2017

Niklaus Manuel (1484–1530) war Maler, Zeichner, Söldner, Literat, Politiker und Diplomat in einem. In dieser Vielschichtigkeit gehört er in der Schweiz zu den markantesten Figuren am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.

Neue Medien (Buchdruck), neue Welten (Entdeckung Amerikas), neue Erkenntnisse (Renaissance) und ein neuer Glaube prägen diese Umbruchphase der europäischen Geschichte am Ende des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Mit der Reformation zerbricht in Europa die einheitliche christliche Vorstellung vom Sinn des Lebens. Existentielle Themen wie Liebe, Gewalt und Tod erhalten eine neue Dringlichkeit. In der damaligen Eidgenossenschaft rücken Fragen nach «Fremdem» und «Eigenem», nach Zusammenhalt und Abgrenzung und nach Beeinflussung durch ausländische Geldgeber und Mächte in den Vordergrund. Aus dem Blickwinkel von heute sind die ersten Jahrzehnte der Neuzeit von überraschender Aktualität.

Die Ausstellung folgt der Biografie Niklaus Manuels vom Söldner zum Staatsmann, vom Künstler zum Bilderstürmer. Hochkarätige Gemälde, unbekannte Zeichnungen, Holzschnitte und Texte von Manuel sowie Bücher, Waffen, Kostüme, Bildteppiche, Glasmalereien und Skulpturen aus den Sammlungen des Bernischen Historischen Museums und von mehr als dreissig Leihgebern aus der Schweiz und Europa lassen Manuel und die Welt, in der er lebte, lebendig werden. Die Ausstellung zeigt eine schillernde Persönlichkeit, einen grossen Künstler und beispielhaft eine ganze Epoche. Sie ist auch ein Beitrag zum Reformationsjubiläum 2017.

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